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Presseberichte
25.02.2008, Oberösterreichische Nachrichten
Gestandene Gitarren Eigentlich standen ja die Wiener Alternative-Rocker von "Excuse Me Moses" ganz oben auf dem Spielplan. Doch der musikalische Hauptact kam bei diesem Posthof-Heimspiel am Freitagabend eindeutig aus Vorarlberg und hieß "Monofuse".
Fast schüchtern betrat das Quintett rund um Sängerin Pati als zweite Band des Abends die Bühne, aber die anfängliche Ruhe wich spätestens nach den ersten Takten einem imposanten Sound, den man so in Österreich noch nicht gehört hat. Wundervolle, intensive Gesangsmelodien, eingebettet in ein sehr atmosphärisches Soundgewand, das von harten Gitarrenriffs und raumergreifenden Keyboard-Arrangements dominiert wurde. Würde man Vergleiche ziehen, so wären „Monofuse“ irgendwo eine moderne Reinkarnation von Led Zeppelin. Die Songs ihres Erstlings „The Point of No Return“ klangen allesamt durchdacht, ohne auf einen gewissen Ohrwurmfaktor zu verzichten. Der Mut, der dahinschrammelnden Musikszene endlich wieder gestandene Gitarrenmusik entgegenzusetzen, gehört dringend belohnt. (stst)
http://www.nachrichten.at/kultur/649740
28.12.2007, Track4 - Rezension The Point of No Return
Rotzfrecher Gesang auf wogendem Untergrund. Mal düster hart, mal Wavepop zeigt "The point of no return" als Titelsong sofort die Spannweite und Vielschichtigkeit dieser Produktion. Dabei bleibt Monofuse sehr gefällig und rough. "Wasted" hat diesen gewissen Touch, der sofort weiter fesselt. Live muss diese Band der Hammer sein, man spürt es förmlich. Das Ungeschliffene Element ist im Studio nicht verloren gegangen. Das wäre auch schade gewesen. "It takes time" hat durchaus Hit-Tendenzen im Mantel sehnsüchtiger Alternativ Klänge. "Wake up the dead" ist auch ein schöner Titel mit Potential. Spätestens bei "Emptiness" drehe ich meine Anlage auf elf! Auf der Straße sehe ich nur noch wundersame Fratzen in Rettungsuniformen, die versuchen das Gebäude zu stürmen. Bei "Like the sun" sehe ich sie schon mitwackeln...
Zudem überrascht diese CD mit einem fantastischen Artwork, einem umfangreichen Booklet mit Texten und einer schönen Verpackung. Das ist ja schon selten heutzutage, zum einen, dass die Künstler diesen Schritt wagen (da diese Mehrkosten natürlich wieder erwirtschaftet werden müssen), zum anderen, dass das Label diese Unterstützung der Band zukommen lässt. Das lässt mich an die schönen Vinyl Zeiten der Achziger und Siebziger zurück denken, als ein Album noch Sammlerwert hatte, der Fan sich noch mit dem ganzheitlichen Produkt beschäftigte und ein Cover noch mehr war als nur ein schnelllebiges Kärtchen. Bei Monofuse schreit es beinahe nach der Pflicht ein vollkommenes Bild zu schaffen. Danke.
http://www.track4.de/rezensionen/Monofuse/374/The-Point-of-No-Return.html?page=4
November 2007, Nightline - Im Klassenzimmer mit MONOFUSE
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